Gebetsbrief 4/2025
Viele Schwangere in Not verurteilen sich dafür, an eine Abtreibung zu denken. Sie leiden nicht nur unter inneren Kämpfen, unter Zerrissenheit und gefühlter Ausweglosigkeit. Sie verlieren auch oft die Achtung vor sich selbst. Sie, die Beter, sind es, die diesen Frauen – wie der barmherzige Vater dem verlorenen Sohn – mit Mitleid, Güte und Erbarmen entgegenkommen. Durch Ihre Gebete und Ihre Spenden erheben Sie sie aus der Verzweiflung und legen ihnen das prächtige Gewand des Zutrauens um, aus ihrer schwierigen Situation das Beste zu machen. Sie schenken diesen Frauen den Glauben an sich selbst zurück. Sie erinnern sie an ihre Würde, indem Sie sie befähigen, sich mutig der Aufgabe zu stellen, die das Leben ihnen zugetraut hat.
Leila: Sie fürchtet Überforderung und finanzielle Probleme
Leila (33) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor Jahren war sie bereits einmal ungeplant schwanger. Ihr Mann forderte damals vehement die Abtreibung, und sie konnte sich dem Druck nicht widersetzen. Nun ist Leila erneut ungeplant schwanger. Sie leidet sehr unter der Abtreibung und will diesen Weg nie mehr gehen. Aber sie hat große Angst, dass sie und ihr Mann mit einem dritten Kind überfordert sein könnten. Auch plagen Leilas Familie finanzielle Sorgen.
Bitte beten Sie:
- dass Leila nicht erneut durch ihren Mann unter Druck gesetzt wird.
- dass Leilas Familie Unterstützung und sich Lösungen für ihre finanziellen Sorgen auftun.
- dass Leila und ihr Mann Ja zum Leben ihres dritten Kindes sagen können.
Josephine: Ihre Partnerschaft ist instabil
Josephine (31) hat bereits ein Kind. Ihre jetzige Partnerschaft erlebt sie als instabil, zudem hat sie finanzielle Sorgen. In diese Unsicherheit hinein hat sich nun ein Baby angekündigt. Josephines Herz möchte das Kind bekommen. Gleichzeitig fürchtet sie, finanziell und psychisch überfordert zu sein. Deshalb hat sie bereits konkrete Schritte in Richtung Abtreibung unternommen.
Bitte beten Sie:
- dass Josephine und ihr Partner auf gute Weise an ihrer Beziehung arbeiten können.
- dass Josephine in ihrem Partner Halt und Unterstützung findet.
- dass Josephine auf ihr Herz hören und ihrem Baby das Leben schenken kann.
Betty: Sie sehnt sich nach Verständnis
Betty (28) hat bereits zwei Kinder, wovon eines eine schwere Behinderung hat. Nun ist sie ungeplant schwanger. Aufgrund mehrfacher Voroperationen fürchtet Betty diese Schwangerschaft sehr. Da ihre Frauenärztin Bettys Ängste nicht nachvollziehen kann, fühlt sich Betty nicht ernst genommen und sehr allein gelassen. Deshalb hat sie bereits den Beratungsschein als Vorbedingung für eine Abtreibung. Doch trotz aller Sorgen fällt ihr der Gedanke an eine Abtreibung sehr schwer. Sie sehnt sich danach, in ihren Sorgen gesehen zu werden.
Bitte beten Sie:
- dass Betty erfahren darf, verstanden und emotional aufgefangen zu werden.
- dass sie ihre Sorgen bezüglich ihrer Gesundheit ablegen darf.
- dass Betty den Mut findet, das kleine Leben unter ihrem Herzen anzunehmen.
Marie: Sie hatte keinen Kinderwunsch
Die 32-jährige Marie wollte nie Kinder haben. Sie lebt in einer liebevollen Partnerschaft und fühlt sich in ihrem Beruf wohl. Eine Schwangerschaft konnte sie sich nicht vorstellen. Die Tatsache, dass sie nun ungeplant ein Kind erwartet, wirft sie völlig aus der Bahn. Der Gedanke an eine Abtreibung erscheint ihr als logische Konsequenz, doch spürt sie eine starke Unsicherheit und muss bei dieser Vorstellung sehr weinen. Sie ringt um einen guten Weg.
Bitte beten Sie:
- dass Marie ihre Tränen über eine Abtreibung nicht versucht, zu übergehen.
- dass sie der Stimme ihres Mutterherzens, das sich ganz zart meldet, nachgehen kann.
- dass Marie ihr kleines Baby in ihrem Leben willkommen heißen kann.
Helena: Sie empfindet den Zeitpunkt als völlig falsch
Helena (27) ist mit einem Amerikaner verheiratet, die beiden sind im letzten Jahr Eltern eines Sohnes geworden. Nach dessen Geburt war ihnen schnell klar, dass sie ein weiteres Kind möchten. Allerdings durchleben sie als Paar und auch finanziell gerade eine schwierige Zeit, weshalb sich Helena jetzt absolut kein zweites Baby vorstellen kann. Auch wenn sie immer gegen Abtreibung war, fühlt sie sich jetzt gezwungen, darüber nachzudenken. Gleichzeitig fürchtet sie, eine solche Erfahrung für sich nicht gut verarbeiten zu können.
Bitte beten Sie:
- dass für Helena für den nötigen finanziellen Ausgleich gesorgt werden kann.
- dass das Paar wieder stärker zueinander findet.
- dass Helena mit ihrem Partner und zwei Kindern eine glückliche Zukunft vor sich haben darf.
Mit dankbaren Grüßen für Ihre treuen Gebete
Ihr
Dr. Markus Arnold
„Der Vater (...) hatte Mitleid mit ihm" (Lk 15, 20).
Hinweis: Die persönlichen Angaben wurden zum Schutz der Frauen und ihrer Familien in den Texten anonymisiert.